In der Industrie stellen sich Werksgelände als Komplexum aus Gebäuden, Bauwerken, Anlagen, Straßen-, Wege- und Eisenbahnnetze, ober- und unterirdische Rohrleitungen, Leitungsnetze verschiedener Medien, wie Strom, Gas, Wasser und Abwasser dar. Diese Anzahl an verschiedenen Informationen gilt es best möglich zu verwalten, ohne dabei den Überblick zu verlieren.
Nicht selten sind Werksgelände in der Industrie regelmäßigen Baumaßnahmen bzw. Veränderungen/Anpassungen an betriebsbedingte Situationen ausgesetzt. Fragestellungen, zum Beispiel im Bezug auf vohandene Anschlussmedien beim Anlagenbau, wie Strom, Wasser, Gas oder auch Feuerwehrzufahrten und Fluchtwege etc., können mit Hilfe eines Werksinformationssystems (WIS) gezielt beantwortet werden. Neubauplanungen können so schneller umgesetzt werden.
Ferner können betriebsinterne Umstrukturierungen einen fortlaufenden Wegfall an Expertenwissens verursachen. Verbleibende Informationen sind dann, im besten Falle, nur noch analog in Form von alten Unterlagen vorhanden und genügen folglich nicht mehr den Anforderungen.
Hier ist der Einsatz eines GIS oder im speziellen einem Werksinformationssystems zur Verwaltung der Anlagen mit immer aktuellen betriebsrelevanten Informationen eine zukunftsorientierte Gesamtlösung.